Die Honigsorten kennenlernen

Von regional bis exotisch

Avocadohonig

Geschmack: kräftig, herb, bitter, erinnert an Backpflaumen / Pflaumenmus, kräftiger Geruch

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen (z.B. Blätterteiggebäcke), als Dip für Ziegenkäse

Herkunft: überwiegend Mexiko, Südamerika

Der aus Südmexiko stammende, immergrüne und bis zu 15m hohe Avocado-Baum ist bekannt für seine Frucht, die Avocado. Avocados wurden weltweit verbreitet und werden heute in verschiedenen Ländern angebaut, dennoch ist Mexiko der unangefochtene Avocadoproduzent Nummer eins. Hierdurch gibt es in Mexiko große Plantagen, welche für einen sortenreinen Avocadohonig die Grundlage bilden. Wenn die Bäume von vielen kleinen gelbgrünlichen Blüten verziert sind, beginnt die Zeit der Bienen. Diese sammeln aus den Avocado-Blüten den Nektar und bestäuben diese. Nur dank dieser Bestäubung können sich die Avocado-Früchte bilden. Der Avocadohonig ist ein Blütenhonig, hat eine dunkel-violette Farbe, bleibt lange flüssig/zähflüssig und weißt einen kräftigen, pflaumenartigen Eigengeruch auf.

Brombeerhonig, Brombeerblütenhonig

Geschmack: süßlich, fruchtig

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland (selten), meist aus Australien oder Südamerika

Brombeerhonig stammt aus vielen Ursprungsländern, da die Brombeere eine stark vermehrungsfreudige Pflanze und daher weit verbreitet ist. Wenn die von den Brombeeren überwucherten Flächen groß genug sind, finden die Bienen in den Blüten ausreichend Nektar für einen sortenreinen Brombeerhonig. Dank der Bestäubung durch die Bienen wachsen die bekannten Brombeeren im Sommer heran. Der Brombeerhonig ist ein Blütenhonig, hat eine gelbe Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist fruchtig mit einer leicht herben Note.

Eukalyptushonig, Eukalyptusblütenhonig

Geschmack: süß, frisch, leicht lakritzig-caramellig herbe Note

Verwendung: als Aufstrich, zum Verfeinern von Süßspeißen wie Eiscreme, zum Backen 

Herkunft: Australien, Südamerika, teils auch aus Südeuropa

Der ursprünglich aus Australien stammende Eukalyptusbaum ist inzwischen weltweit verbreitet, oft durch den Anbau als Nutz- oder Zierpflanze. Während der Blütezeit von Winter bis Frühling besuchen die Bienen die sehr hübschen, weiß bis rot gefiederten Blüten und sammeln dort den Nektar. Zusätzlich oder auch überwiegend wird Honigtau gesammelt, wenn dieser vorhanden ist. Geschmacklich erinnert der Eukalyptushonig eher an Fudge oder Toffee als an den typischen Mentholgeschmack des Eukalyptusöls, da in dem Nektar des Baums kein Menthol vorhanden ist. Die Quelle des Eukalyptushonig kann Nektar, Nektar- und Honigtau oder Honigtau sein. Er hat eine bräunlich-caramellige Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist caramellig herb mit einer leicht lakritzigen Note.

Fichtenhonig, Rottannenhonig

Geschmack: würzig aromatisch, leicht süßliche Note

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen 

Herkunft: Europa

Die am weitesten verbreitete Baumart in Europa ist die Fichte, oder auch Rottanne genannt. Dieser Nadelbaum bietet viel Platz und Siebröhrensaft für die Honigtauerzeuger, welche sich bei entsprechender Witterung gut vermehren können. Der Überfluss ist dann so groß, das auch die Bienen den begehrten Honigtau abnehmen können um daraus den würzig aromatischen Fichtenhonig zu erzeugen. Fichtenhonig hat eine dunkebraune, berndsteinartige Farbe, kristallisiert relativ langsam aus und wird daher meist flüssig angeboten. Sein Geruch ist aromatisch herb.

Heidehonig, Besenheidehonig, Calluna-Heidehonig

Geschmack: herb, kräftig, leicht süß-bittere Note

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen 

Herkunft: Deutschland, Europa

Wenn im Spätsommer die kargen Heideflächen erblühen, tauchen diese die Landschaft in ein rosa-violettes Blütenmeer. So einzigartig wie der Anblick dieser Farbenpracht ist auch der Besenheidehonig. Sein herbes Aroma, die dunkle Farbe sowie der herb-würzige Geruch machen diesen Heidehonig so besonders. Die Quelle des Heidehonigs kann Nektar, Nektar- und Honigtau oder Honigtau sein. Er hat eine braune, caramellige Farbe und riecht würzig-herb. Je nach Trachtquelle kristallisiert der Besenheidehonig relativ schnell und vor allem sehr grobkörnig aus.

Heidehonig, Glockenheidehonig, Erika-Heidehonig

Geschmack: herb, süß-bittere Note

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Süd-Europa

Neben der bekannten Besenheide existiert auch noch eine weniger bekannte Heideart, die Glockenheide. Aus den Blüten der Glockenheide, welche vor allem im Süden Europas verbreitet ist, sammeln die Bienen in den späten Sommermonaten diesen kräftig süß-herben Honig. Im Gegensatz zu dem bekannten Besenheidehonig, welcher vor allem im Norden Deutschlands geerntet wird, hat der Erika Heidehonig eine wesentlich süßere Note. Der Glockenheidehonig hat eine dunkelbraune Färbung und riecht würzig-herb. Da Glockenheidehonig relativ schnell kristallisiert wird dieser cremig angeboten.

Heidelbeerhonig, Heidelbeerblütenhonig

Geschmack: süß, sehr fruchtiger Nachgeschmack

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland

Im Frühjahr, wenn die Heidelbeerplantagen erblühen, sammeln die Bienen den Nektar aus den Blüten der Heidelbeere, um daraus diesen sehr fruchtigen, süßen Heidelbeerhonig zu erzeugen. Neben den Bienen besuchen auch Hummeln die engen Heidelbeerblüten, und weiten diese durch "Buzzing". Der Nektar der so geöffneten Blüten ist für die Bienen leichter zu erreichen. So gesehen helfen Hummeln bei dem Sammeln des wertvollen Nektars und haben einen Anteil an dem Heidelbeerblütenhonig. Der süß-fruchtige Heidelbeerhonig ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. Er ist ein Blütenhonig, hat eine hellgelbe Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist dezent fruchtig mit einer leicht herben Note.

Edelkastanienhonig

Geschmack: herb, bitter, leicht süßlich-lakritzige Note

Verwendung: als Aufstrich, zum Marinieren, zusammen mit kräftigen Käsesorten

Herkunft: Deutschland, Südeuropa

Die Esskastanie, oder Edelkastanie, ist ein prächtiger Baum, welcher vor allem in Südeuropa angebaut wird. Hier sammeln die Bienen aus den Blüten und dem Honigtau der Bäume diesen kräftigen Honig. In den Wintermonaten können wir dank der Bestäubung durch die Bienen geröstete Maronen genießen. Der kräftig-herbe Edelkastanienhonig ist je nach Nektarquelle ein Blüten-, Blüten- und Honigtau- oder Honigtauhonig. Er hat eine kräftige, bräunlich dunkle Farbe, bleibt lange flüssig und hat einen herb würzigen Geruch.

Kleehonig, Kleeblütenhonig

Geschmack: süß, mild, sanft

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland (selten), Neuseeland, Australien 

Voraussetzung für diesen milden Honig sind weitreichende Wiesen mit viel Bewuchs durch Klee. Nur wenn sehr viel Klee erblüht, reicht der Nektar des Klees aus, damit die Bienen überwiegend diesen sammeln und so diesen Sortenhonig erzeugen. Der Großteil des Nektars wird vom Weißklee mit den typisch weißen Blüten gesammelt. Der sanft-milde Kleeblütenhonig ist ein Blütenhonig, hat eine gold-gelbe Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist honigtypisch, dezent fruchtig mit einer leicht herben Note.

Korianderhonig, Korianderblütenhonig

Geschmack: süß, leicht fruchtig, minzig aromatisch

Verwendung: als Aufstrich, zu Käse

Herkunft: vor allem Osteuropa, Balkan

Im Sommer, wenn die kleinen weißen Blüten der bekannten Gewürzpflanze blühen, sammeln die Bienen den Nektar des Korianders. Aus diesem reift der aromatische Korianderhonig. Geschmacklich erinnert der Korianderhonig kaum an die aus der Küche bekannten Koriandersamen. Der fruchtig-minzige Korianderblütenhonig ist ein Blütenhonig, er hat eine dunkelgelbe Farbe und kristallisiert schnell aus, weswegen er fein cremig angeboten wird. Der Geruch des Korianderhonigs ist kräftig würzig.

Kornblumenhonig - Der Manukahonig Deutschlands -

Geschmack: süß-herb, säuerlich-fruchtig

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland, Osteuropa

Im Spätsommer fangen die Kornblumen an, leuchtend blau zu blühen. Oft blüht die Kornblume neben Mohn und anderen Blütenpflanzen zwischen den Reihen diverser Felder. 

Kornblumenhonig bietet eine Besonderheit. Honig ist dafür bekannt, dass er antibakteriell wirkt. Dies kommt nicht nur durch den hohen Zuckeranteil, sondern unter anderem auch durch das Enzym Glucose-Oxidase. Die Bienen setzen dieses Enzym bei der Produktion dem Honig zu. Durch die Reaktion mit dem Zucker (Glucose) im Honig entsteht dabei in kleinen Mengen das wirksame Antiseptikum Wasserstoffperoxid. Kornblumenhonig enthält im Vergleich zu anderen Honigen besonders viel Glucose-Oxidase und wird daher auch als "der Manuka-Honig Deutschlands" bezeichnet.

Der fruchtig-säuerliche Kornblumenhonig ist ein Blütenhonig, er hat eine gelbe Farbe und kristallisiert schnell aus, weswegen er fein cremig angeboten wird. Der Geruch des Kornblumenhonigs ist nur schwach ausgeprägt.

Lavendelhonig, Lavendelblütenhonig

Geschmack: süß, leicht herb, mild, zimtig

Verwendung: als Aufstrich, zum Verfeinern von Süßspeisen wie Eiscreme, für weißen Nougat

Herkunft: Frankreich, Spanien

Der Lavendelhonig gehört zu den begehrtesten Honigsorten. Sein zimtig-süßer Geschmack bringt das wunderschöne Flair der Lavendelfelder, welche zur Blütezeit alles in einen violetten Ton tauchen, auf das Croissant. Besonders der provenzialische Lavendelblütenhonig hat durch die perfekte Vegetation den beliebtesten Geschmack. Der sanft-zimtige Lavendelhonig ist ein Blütenhonig, hat eine kräftig gelbe Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist honigtypisch mit einer zimtigen Note.

Lederbaumhonig, Leatherwoodhonig

Geschmack: süßlich herb, leicht bitter, aromatische Anis-Note

Verwendung: als Aufstrich, zum Süßen von Schwarztee

Herkunft: Tasmanien

In den tasmanischen Regenwäldern gedeihen die hohen, immergrünen Lederbäume. Die Knospen des Baumes sind mit iener lederfarbenen Schicht überzogen, woher auch der Name Lederbaum oder Leatherwood stammt. Die Bienen sammeln aus den Blüten des Baumes diesen aromatischen, einzigartigen Lederbaumhonig. Um diesen Honig gewinnen zu können, müssen intakte Regenwälder vorhanden sein. Nur hier gedeien die tasmanischen Scheinulmen, daher könnte man auch von einem Regenwaldhonig reden. Der kräftig frische Lederbaumhonig ist ein Blütenhonig, hat eine kräftig gelb-braune Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist würzig herb mit einer feinen Anis-Note.

Lindenhonig, Lindenblütenhonig

Geschmack: süßlich, aromatisch-minzig, leicht herb

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland, Europa

Der Nektar für den Lindenhonig wird von den Bienen nicht nur von den Linenblüten, sondern auch als Honigtau gesammelt. Je nach der genauen Zusammensetzung kann der Geschmack variieren. Dabei schmeckt Lindenhonig mit einem höheren Honigtauanteil kräftiger als Lindenhonig, bei dem der Blütennektaranteil überwiegt. Meist kristallisiert der Lindenhonig relativ schnell aus. Überwiegt der Honigtauanteil jedoch sehr stark, kann der Lindenhonig auch längere Zeit flüssig bleiben. Der minzig aromatische Lindenhonig hat eine gelbliche Farbe.

Majoranhonig, Majoranblütenhonig

Geschmack: zitronig-fruchtig, leicht herb

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen, zum Marinieren, für Honigsenf

Herkunft: Deutschland

In den Sommermonaten, wenn der Majoran blüht, gleichen die Majoranfelder in einem weiß-rosa Blütenmeer. Viele kennen den Majoran als Gewürzpflanze aus der Küche, jedoch nur wenigen ist bekannt, das es auch Majoranhonig gibt. Sein einzigartiges säuerlich-fruchtiges, leicht zitroniges Aroma macht den Majoranhonig zu einem besonderen Honig. Der fruchtig säuerlich-zitronige Majoranhonig ist ein Blütenhonig, hat eine gelb-bräunliche Farbe, kristallisiert schnell aus und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist kräftig frisch mit einer zitronigen-Note.

Mandelhonig, Mandelblütenhonig

Geschmack: leicht herb, sanft-aromatisch, mild

Verwendung: als Aufstrich, zum Verfeinern von Süßspeisen wie Eiscreme, zum Süßen von Grüntee

Herkunft: Spanien

Im zeitigen Frühjahr beginnen die Mandelbäume im mediterranen Klima zu blühen und tauchen die Landschaft in ein zart-rosa Blütenmeer. Aus dem Nektar der Blüten entsteht dieser einzigartig sanfte, leicht herbe Mandelhonig, welcher als echte Delikatesse geschätzt wird. Auch die leckeren Mandelkerne, im Winter vor allem als gebrannte Mandeln beliebt, verdanken wir, neben dem Mandelblütenhonig, dem Fleiß der Bienen. Der milde Mandelhonig ist ein Blütenhonig, hat eine bräunlich-orange Farbe, bleibt lange flüssig und sein Geruch ist süßlich mit einer nussig-mandeligen Note.

Orangenhonig, Orangenblütenhonig

Geschmack: süß, fruchtig, mild

Verwendung: als Aufstrich, zum Verfeinern von Süßspeisen, zum Süßen von Tee

Herkunft: Südeuropa, Mexiko

Dieser wunderbar klare und flüssige Orangenhonig riecht nicht nur frisch nach Zitrusfrüchten, sondern hat auch den angenehm fruchtigen Geschmack der Orange. Als weiteres Ergebnis des Bienenbeflugs, neben dem Orangenblütenhonig, wachsen im Sommer die leckeren und bekannten Orangenfrüchte an den Bäumen heran. Der mild sanfte Orangenhonig ist ein Blütenhonig, hat eine orange Farbe, bleibt meist lange flüssig und sein Geruch ist süßlich mit einer orangigen Note.

Oreganohonig

Geschmack: fruchtig, aromatisch, süßlich-herb

Verwendung: als Aufstrich, zum Kochen

Herkunft: Südamerika, Südeuropa

Oregano ist weithin als Gewürzpflanze aus der Küche bekannt. Der aus dessen Nektar von den Bienen gewonnene Oreganohonig ist ein orangefarbener, flüssiger aromatischer Honig. Ganz besonders ist das unbeschreibliche Mundgefühl, dass durch den hohen Säureanteil des Oreganohonigs erzeugt wird. Der aromatische Oreganohonig ist ein Blütenhonig, hat eine orange Farbe, bleibt meist lange flüssig und sein Geruch ist blumig-aromatisch.

Pinienhonig, Kieferhonig

Geschmack: süßlich aromatisch, caramellig, würzig

Verwendung: als Aufstrich, zum Süßen von Tee

Herkunft: überwiegend aus Südeuropa

In den sonnenexponierten Gebieten des Mittelmeerraumes gedeiht die Pinie, welche auch als Kiefer bekannt ist. Von den Pinien sammeln die Bienen den Honigtau, aus welchem sie dann diesen hochwertigen aromatischen Pinienhonig erzeugen. Dank der Bestäubung der Blüten durch die Bienen können wir im Winter dem berühmten Knacken der Pinienzapfen lauschen und danach die Pinienkerne genießen. Der milde Pinienhonig ist ein Honigtauhonig, hat eine orang-bräunliche Farbe, bleibt lange flüssig und sein Geruch ist schwach süßlich.

Rapshonig, Rapsblütenhonig

Geschmack: süßlich bis süß, mild

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland und Europa

Im Frühjahr, wenn die Rapsfelder erblühen, sammeln die Bienen den Nektar aus den Blüten des Rapses, um daraus diesen süßen Rapshonig zu erzeugen. Rapshonig ist sicherlich der bekannteste Honig, da dieser fast jedem schmeckt. Typisch für den Rapshonig ist seine helle Farbe. Hochreiner Rapshonig ist nahezu weiß. Der süß-milde Rapshonig ist ein Blütenhonig, hat eine hellgelbe bis weiße Farbe, kristallisiert sehr schnell und wird daher cremig angeboten. So mancher Feinschmecker liebt es aber auch, wenn der Rapshonig steinhart auskristallisiert. Sein Geruch ist schwach süßlich mit einer kohligen Note.

Rosmarinhonig, Rosmarinblütenhonig

Geschmack: süßlich, sanft, leicht caramellig

Verwendung: als Aufstrich, zum Kochen und Backen, zu Käse, für Dressings

Herkunft: Süd-Europa

Der Rosmarin ist als Gewürzpflanze aus der Küche wohlbekannt, und auch der angenehm milde Rosmarinhonig sollte in keiner Küche fehlen. Dieser sanfte, leicht caramellige Honig ist sehr gut zum Kochen und Backen geeignet, schmeckt aber auch sehr gut mit Käse zusammen. Rosmarin kommt vor allem in den kargen und trockenen Regionen des Mittelmeerraumes vor und besticht dort zur Blütezeit mit seinen kleinen lila Blüten. Der mild sanfte Rosmarinhonig ist ein Blütenhonig, hat eine orange Farbe, bleibt meist längere Zeit flüssig und sein Geruch ist süßlich blumig.

Sonnenblumenhonig

Geschmack: süß bis süßlich, leicht fruchtig

Verwendung: als Aufstrich

Herkunft: Deutschland und Europa

In den weiten Sonnenblumenfeldern sammeln die Bienen in den warmen Sommermonaten von den Blüten der Sonnenblume diesen süßlichen Sonnenblumenhonig. Dank der Bestäubungsleistung der Bienen reifen die vor allem als Vogelfutter bekannten Sonnenblumenkerne heran. Aus den Kernen wird hauptsächlich Öl (Sonnenblumenöl) gewonnen. Der süß-fruchtige Sonnenblumenhonig ist ein Blütenhonig, hat eine leuchtend-gelbe Farbe, kristallisiert schnell und wird daher cremig angeboten. Sein Geruch ist schwach süßlich mit einer herben Note.

Thymianhonig, Thymianblütenhonig

Geschmack: süßlich herb, würzig frisch

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen und Kochen, zu Käse, als Dip für luftgetrocknete Schinken (z.B. Serranoschinken)

Herkunft: Europa, Neuseeland

Auf kargen, sonnenexponierten Flächen gedeiht der als Gewürzpflanze bekannte Thymian. In nur wenigen Gebieten ist Thymian so weit verbreitet, das die Bienen aus den kleinen Blüten genügend Nektar für diesen sortenreinen Thymianhonig sammeln zu können. Der würzig-frische Thymianblütenhonig ist ein Blütenhonig, hat eine orange-bräunliche Farbe, bleibt lange flüssig und hat einen feinherb-würzigen Geruch.

Weißtannenhonig, Tannenhonig

Geschmack: würzig herb, jedoch mild und sanft, leicht süß

Verwendung: als Aufstrich, zum Marinieren, zu Käse

Herkunft: Deutschland und Europa

Nur etwa alle 7 Jahre sind die Bedingungen für das Sammeln des Honigtaus der Weißtanne so gut, dass die Bienen aus dem gewonnenen Honigtau diesen seltenen und wertvollen Weißtannenhonig erzeugen können. Der süßlich-würzig Tannenhonighonig ist ein Honigtauhonig, hat eine bräunliche Farbe, bleibt lange flüssig und hat einen feinherb würzig-frischen Geruch.

Wildlavendelhonig, Schopflavendelhonig

Geschmack: süßlich, würzig aber mild

Verwendung: als Aufstrich, zum Backen und Kochen, für Joghurts und Müslis, für Dressings

Herkunft: Südeuropa, Mittelmeerraum

Im Mittelmeerraum gedeiht der Schopflavendel. Zusammen mit Gräsern und anderen krautigen Gewächsen bildet dieser die weitläufigen Trockenwiesen. Genießen sie diese Landschaft doch einfach zum Frühstück mit unserem würzig-milden Wildlavendelhonig. Seine klare hellbraune Farbe, sein wundervoller Duft und unverwechselbarer Geschmack bringt Ihnen das Mittelmeer direkt aufs Ciabatta.